Überblick Anti-Schweiß-Behandlung

Anti-Schweiß-Behandlung
- Mindestalter 18 Jahre
- Behandlungsdauer 15 Min. - 1 Std.
- Anästhesie Behandlungsabhängig
- Kosten 100 - 510 €
- Aufenthalt Ambulant
- Berufstätigkeit Sofort
- Risiken Gering
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Anti-Schweiß-Behandlung
Die Schweißdrüsen dienen nicht nur der Temperaturregulierung des Körpers, sondern sorgen auch dafür, dass wir bei höherer Außentemperatur nicht überhitzen. Bei manchen Menschen erfüllt die Schweißproduktion allerdings nicht mehr nur den rein regulierenden Zweck und kann schnell als übermäßig und störend empfunden werden. In jedem Fall leidet die Betroffene erheblich unter der übermäßigen Schweißausschüttung.
Mit einer Anti-Schweiß-Behandlung kann dem erfolgreich entgegengewirkt werden.
Übermäßiges Schwitzen kann durch den unangenehmen und aufdringlichen Geruch gravierende Folgen für betroffene Frauen haben. Besonders im unmittelbaren sozialen Umfeld und am Arbeitsplatz können stark riechender Achselschweiß, nassgeschwitzte Hände und durchweichte Füße zur Ausgrenzung führen. Eine Anti-Schweiß-Behandlung ist deshalb nicht nur in körperlicher / medizinischer Hinsicht sinnvoll, sondern auch für das eigene Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen wichtig.
Behandlungsmöglichkeiten
Botuliunumtoxin A (Botox) ist ein natürlich vorkommendes Bakterieneiweiß, das als Nervengift wirkt und die Nervenimpulse, die zur Anregung der Schweißproduktion an die Schweißdrüsen übermittelt werden, gezielt blockiert.
Daher kann das Schwitzen mit einer Botox-Injektion an der behandelten Stelle erfolgreich unterbunden werden, ohne den Fühl- und Tastsinn zu beeinträchtigen.
Eine andere Möglichkeit ist die Behandlung mit Aluminiumchlorid, einem Anti-Transpirant-Wirkstoff. Das Aluminiumchlorid wird von außen auf die Schweißdrüsen aufgetragen, verstopft die Flüssigkeitsausgänge und unterbindet so das Schwitzen.
Warum schwitzen wir?
Jeder Mensch hat ca. 2 Mio. Schweißdrüsen, die überall am Körper verteilt sind und den Wärmehaushalt regulieren (Thermoregulation). Besonders viele Schweißdrüsen befinden sich an und in den Achselhöhlen, Fußsohlen, Handflächen und auf der Stirn. Bei starker Anstrengung durch Sport oder körperliche Arbeit können die Schweißdrüsen bis zu drei Liter Schweiß in der Stunde produzieren, um den Körper durch die Verdunstung zu kühlen.
Neurotransmitter im Nervensystem übertragen entsprechende Signale des Gehirns und steuern die Funktion der Schweißdrüsen. Der Schweiß selbst ist eine geruchlose, klare wässrig-salzige Flüssigkeit, die auf der Hautoberfläche von Bakterien zersetzt wird und dadurch erst geruchsintensiv wird.
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