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Mit welchen Risiken ist die Behandlung verbunden

Eine Bauchstraffung ist ein Routineeingriff und wird in Deutschland sehr häufig vorgenommen. Das größte Risiko ist, daß Sie mit dem Operationsergebnis nicht 100%ig zufrieden sind.

Risiken bei einer Bauchstraffung

Eine Bauchstraffung ist ein Routineeingriff und wird in Deutschland sehr häufig vorgenommen. Das größte Risiko ist, daß Sie mit dem Operationsergebnis nicht 100%ig zufrieden sind.

Die medizinischen Risiken sind gering - Komplikationen treten nur sehr selten auf. Die größten Risiken bei einer Bauchstraffung sind:


Größtes Risiko: ein unqualifizierter / unerfahrener Arzt

Der Begriff "Schönheitschirurg" ist in Deutschland nicht geschützt - d.h. jeder Hausarzt könnte sich theoretisch so nennen. Nur ein "Facharzt für plastische Chirurgie", muss 600 Operationen als Assistenzarzt nachweisen bevor er Eingriffe selbst durchführen darf - und auf diese Erfahrung des Arztes kommt es an. Eine Bauchstraffung sollte nur von einem sehr erfahrenen Arzt vorgenommen werden, der handwerklich geschickt ist und ein gutes ästhetisches Empfinden hat.

Hier finden Sie qualifizierte und erfahrene Fachärzte in Deutschland.


Narkoserisiken und Allergien

Neben den bekannten allgemeinen Risiken der Narkose (u.a. Störungen des Herz-/ Kreislaufsystems, Unverträglichkeit des Narkosemittels, Rückfluss der Magenflüssigkeit) sind es Allergien gegen Medikamente, Pflaster, Salben oder Wasch- und Desinfektionsmittel die bei einer Bauchstraffung zu Komplikationen führen können.

 

Schmerzmittel die Acetylsalicylsäure enthalten (z.B. Aspirin), verdünnen das Blut und verzögern die Blutgerinnung. Verzichten Sie deshalb mindestens zehn Tage vor dem Eingriff auf die Einnahme von Schmerzmitteln dieser Art und sprechen Sie mit Ihrem Arzt über Erkrankungen, bekannte Allergien und alle regelmäßig eingenommenen Medikamente um das Risiko von Nachblutungen zu vermeiden.


Hautspannungen / Entzündungen / Durchblutungsstörungen

In Ausnahmefällen kann es nach der Operation zu Spannungen in Haut kommen; selten sind auch Blutergüsse und Schwellungen die Monate lang bestehen bleiben oder Entzündungen, die zu deutlich sichtbaren Narben führen.

In sehr seltenen Fällen kann es auch zu Durchblutungsstörungen und in Folge zu einer Schädigung der Bauchdecke kommen.


Gerinnungsstörungen bei "Blutern"

Wenn Sie sog. "Bluter" sind, oder Medikamente gegen Gerinnungsstörungen nehmen, sollten Sie sehr vorsichtig sein bei Schönheitsoperationen, die Schnitte ins Haut- und Fettgewebe erfordern, wie sie bei einer Bauchstraffung unvermeidlich sind. Auftretende Blutungen während der Operation könnten möglicherweise nicht gestillt und damit lebensbedrohlich werden.

Wenn Sie in der Vergangenheit auffällig häufig blaue Flecken hatten oder sich an Schnitt- oder Schürfwunden erinnern deren Blutung sich nicht stoppen ließ, sollten Sie Ihr Blut vor einer Operation auf eine eventuelle Gerinnungsstörung untersuchen lassen. Sprechen Sie in jedem Fall vor der Operation offen mit Ihrem plastischen Chirurgen darüber.