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Risiken bei einer Bruststraffung

Bruststraffungen werden in Deutschland sehr häufig durchgeführt. Durch die große Erfahrung von plastischen Chirurgen sind Komplikationen bei diesem Eingriff sehr selten, können aber wie bei jeder Operation, auch bei größter Sorgfalt und Qualität in der Durchführung, nicht völlig ausgeschlossen werden.

Zu den möglichen Risiken einer Bruststraffung gehören:

  • Die Behandlung durch einen unerfahrenen oder unqualifzierten Arzt
  • Das Auftreten von Medikamentenunverträglichkeiten oder Allergien
  • Das Auftreten von Entzündungen oder Durchblutungsstörungen bei der Wundheilung
  • Das Auftreten von Gerinnungsstörungen (z.B. bei "Blutern")

1. Größtes Risiko: Unqualifizierter oder unerfahrener Arzt

Der Begriff "Schönheitschirurg" ist in Deutschland nicht geschützt - das heißt, jeder Hausarzt könnte sich theoretisch so nennen. Nur ein so genannter "Facharzt für plastische Chirurgie" muss 600 Operationen als Assistenzarzt nachweisen, bevor er selbst Eingriffe durchführen darf - und auf diese Erfahrung des Arztes kommt es bei der Bruststraffung an, um Risiken zu minimieren.

Die Qualifikation des Arztes spiegelt sich natürlich auch in den Kosten einer Bruststraffung wider. Ihre Gesundheit sollten Sie nicht für ein paar Hundert Euro aufs Spiel setzen. Vertrauen Sie bei Ihrer Bruststraffung am besten auf Fachärzte in Deutschland und vermeiden Sie unnötige Risiken.

 

2. Medikamentenunverträglichkeiten oder Allergien

Neben den bekannten, allgemeinen Risiken der Narkose (u.a. Störungen des Herz-/Kreislaufsystems, Unverträglichkeit des Narkosemittels, Rückfluss der Magenflüssigkeit) können bei einer Bruststraffung auch Allergien gegen Medikamente, Pflaster, Salben oder Wasch- und Desinfektionsmittel Risiken sein, die zu Komplikationen führen können.

Schmerzmittel die Acetylsalicylsäure enthalten (z.B. Aspirin) verdünnen das Blut und verzögern die Blutgerinnung - dies ist bei operativen Eingriffen wie einer Bruststraffung natürlich nicht gewünscht und gilt als eines der Risiken bei einer Bruststraffung. Verzichten Sie deshalb mindestens zehn Tage vor dem Eingriff auf die Einnahme von Schmerzmitteln dieser Art und sprechen Sie mit Ihrem Arzt über Erkrankungen, bekannte Allergien und alle regelmäßig eingenommenen Medikamente, um bei einer Bruststraffung die Risiken von Nachblutungen und Schäden an Brust- und Hautgewebe zu vermeiden.

 

3. Entzündungen oder Durchblutungsstörungen

Zu den möglichen Brustraffung Risiken zählt auch, dass es während des Heilungsprozesses zu Entzündungen oder Durchblutungsstörungen kommen kann, welche zu unschönen Narben führen können. In Einzelfällen kann es bei einer Bruststraffung Monate dauern, bis Rötungen, Schwellungen und Blutergüsse vollständig verschwunden sind.

Generell sollten Sie auch bei einer Bruststraffung darauf achten, die Narben in der Heilungsphase keinem direkten UV-Licht (beispielsweise Sonne oder Solarium) auszusetzen. Zu möglichen Risiken einer Bruststraffung gehört, dass sich in sehr seltenen Fällen die Brustwarze oder die Form der Brust insgesamt verziehen kann, was einen Nachfolgeeingriff erforderlich machen kann.

Raucher sind von den Risiken für Entzündungen und Durchblutungsstörungen durch die gesundheitsschädliche Wirkung des Zigarettenrauchs besonders betroffen. Raucher sollten deshalb mindestens zwei Wochen vor der Operation auf das Rauchen verzichten.

 

4. Gerinnungsstörungen (z.B. bei "Blutern")

Wenn Sie zu der Gruppe der so genannten "Bluter" gehören, bei denen die Blutgerinnung gestört ist, oder wenn Sie Medikamente gegen Gerinnungsstörungen nehmen, ist aufgrund der Risiken auch bei einer Bruststraffung Vorsicht geboten: So sollten Sie keine Schönheitsoperation in Erwägung ziehen, die Schnitte ins Haut- und Fettgewebe erfordern, wie sie bei einer Bruststraffung unvermeidlich sind. Hier sind die Risiken der Gerinnungsstörung besonders groß, da auftretende Blutungen während der Operation möglicherweise nicht gestillt werden und damit lebensbedrohlich werden können.

Wenn Sie in der Vergangenheit auffällig häufig blaue Flecken hatten oder sich an Schnitt- oder Schürfwunden erinnern, deren Blutung sich nicht stoppen ließ, sollten Sie Ihr Blut vor einer Operation auf eine eventuelle Gerinnungsstörung untersuchen lassen, um derartige Risiken bei Ihrer Bruststraffung zu vermeiden. Wichtig ist in jedem Fall ein ausführliches Gespräch mit Ihrem plastischen Chirurgen, der Sie über sämtliche Bruststraffung Risiken aufklärt.