Brustvergrößerung

Preise im Vergleich

die vollständige Liste finden Sie hier.

Klink Standort Preise (ab)
Klinik am Wittenbergplatz Berlin 4.100 €
Praxis Dr. Wachsmuth Leipzig 4.200 €
Praxis für Plastische... Berlin 4.300 €
Nofretete-Klinik Bonn 4.500 €
Klinik am Opernplatz Hannover 4.500 €
Mannheimer Klinik für... Mannheim 4.700 €

Welche ist die richtige Brustvergrößerung Behandlungsmethode

Grundsätzlich kann eine Brustvergrößerung in jedem Alter durchgeführt werden, sobald die Wachstumsphase abgeschlossen ist.

Operationstechniken:

  • Brustfaltenschnitt
  • Achselhöhlenschnitt
  • Brustwarzenschnitt
  • Narbenschonende Quill-Fäden

Implantate:

  • Runde Implantate
  • Anatomische, tropfenförmige Implantate

Brustfaltenschnitt

Der Brustfaltenschnitt ist die häufigste Operationsmethode bei der Brustvergrößerung. Hier führt der Chirurg in der natürlichen Brustfalte einen drei bis vier Zentimeter langen Schnitt (dessen Narbe später im liegen leicht sichtbar sein wird), und setzt das Implantat direkt unter das Brust- und Fettgewebe der Haut.

Wenn diese Weichteilschicht sehr dünn ist, kann das Implantat auch unter dem Brustmuskel platziert werden. In diesem Fall besteht später allerdings das Risiko, dass sich das Implantat bei Muskelanspannungen mitbewegt.

Generell bietet der Brustfaltenschnitt das geringste Infektionsrisiko. Ferner hat der Chirurg  bei dieser Operationstechnik die beste Sicht um das Implantat Millimeter genau zu platzieren.


Achselhöhlenschnitt

Der große Vorteil dieser Operationstechnik zur Brustvergrößerung ist die Narbe, die nach dem Eingriff unsichtbar in der Achselhöhle versteckt liegt. Über einen ca. drei Zentimeter langen Schnitt in der Achselhöhle wird zunächst ein schmaler Trichter aus Plastik in den Brustbereich geschoben, durch den anschließend das Implantat gedrückt wird. Auch bei dieser Methode kann das Implantat, je nach Beschaffenheit und Dichte des Gewebes, unter oder auf dem Brustmuskel platziert werden.


Brustwarzenschnitt

Auch bei dieser Brustvergrößerungsmethode bleibt die Narbe später praktisch unsichtbar, weil sie genau an der Grenze des Brustwarzenhofs liegt. Das Implantat wird durch einen halbrunden oder kreisförmigen Schnitt um die Brustwarze in einer vorbereiteten Gewebetasche platziert - meistens oberhalb des Brustmuskels.


Narbenschonende Quill-Fäden

Bei der Brustvergrößerung wird größten Wert darauf gelegt, möglichst kleine und unauffällige Narben zu schaffen. Das sog. "Quill™ Self-Retaining System" (SRS) ist eine Innovation aus den USA und bezeichnet sehr dünne Fäden mit kleinsten Wiederhaken die sich selbst im Gewebe verankern. Die Spannung auf die Wundränder wird dadurch besser verteilt und es entstehen nur sehr feine, kaum sichtbare Narben. Außerdem kann bei den Quill-Fäden auf das Verknoten der einzelnen Faden-Enden verzichtet werden, was die Operationsdauer deutlich verkürzt und den Heilungsprozess erleichtert.


Material und Form von Brustimplantaten

Brustimplantate sind meistens mit Silikongel, in manchen Fälle auch mit einer Kochsalzlösung gefüllt. In den vergangenen Jahren gab es zwar immer wieder Versuche mit alternativen Inhaltsstoffen, aber keiner davon konnte in Langzeitstudien überzeugen.

Bei den Implantaten zur Brustvergrößerung unterscheidet man zwei unterschiedliche Formen, die jeweils ihre Vor- und Nachteile haben.


Runde Implantate

Bei runden Brustimplantaten kann Kochsalzlösung als Inhaltsstoff verwendet werden, die erst nach dem Einsetzen ins Implantat gefüllt wird. Dadurch kann der Schnitt auch bei großen Implantaten sehr klein gehalten werden. Runde Implantate polstern das Dekollete später auf, wie man es von einem Push-UP BH kennt; optisch wirken sie unter der Kleidung am besten. Bei entblößter Brust ist das Implantat unter der Haut aber deutlich zu erkennen, außerdem fühlt sich ein Kochsalzimplantat später härter und unnatürlicher an.


Anatomische Implantate

Die sog. „anatomischen Implantate" sind tropfenförmig, doppelwandig und meist mit Silikongel oder Hydrogel gefüllt. Die meisten Frauen entscheiden sich für diese Form der Implantate, weil sie der natürlichen Brustform am nächsten kommen. Besonders bei entblößter Brust kommt dieser Vorteil zum Tragen, weil ein anatomisches Implantat viel unauffälliger ist als ein rundes „push-up“ Implantat.


Moderne Silikongel-Implantate sind durch ihre dicke Außenhülle auslaufsicher und mit einer texturierten Oberfläche versehen um einer späteren Kapselbildung vorzubeugen. Nach Meinung der Vereinigung der Deutschen Ästhetischen-Plastischen Chirurgen (VDÄPC), werden Silikongelimplantate in Deutschland am häufigsten verwendet.



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