Haartransplantation
- Mindestalter 18 Jahre
- Behandlungsdauer 2-6 Std.
- Anästhesie Lokale Betäubung
- Kosten 4 - 4.000 €
- Aufenthalt Ambulant
- Berufstätigkeit Nach 1 Tag
- Risiken Sehr gering
Preise im Vergleich
die vollständige Liste finden Sie hier.
Risiken einer Haartransplantation
Haartransplantation, Eigenhaarverpflanzung, Haarausfall
Haartransplantationen werden in Deutschland sehr häufig durchgeführt. Durch die große Erfahrung der Haarchirurgen sind Komplikationen bei diesem Eingriff praktisch ausgeschlossen - dennoch sollen hier die größten Risikofaktoren erwähnt werden:
- * Unerfahrener, unqualifizierter Arzt
- * Infektionen und Blutungen
- * Narbenbildung
Größtes Risiko: ein unerfahrener oder unqualifzierter Arzt
Bei der Haartransplantation ist die Erfahrung des Arztes besonders wichtig: er entscheidet an welcher Stelle und auf welche Weise Haare entnommen werden sollen - und bestimmt die neue Haarlinie, bzw. die Stelle an der die Haare wieder eingesetzt werden sollen.
Neben großem handwerklichen Geschick ist also ein Haarchirurg mit einem "künstlerischen Auge" gefragt, der die Haarlinie (und damit den "Rahmen" des Gesichts) passend zum Typ und Charakter des Patienten markieren kann.
Die Zahl der verfügbaren Transplantate (Grafts) am Hinterhaupt ist begrenzt. Es steht also kein unerschöpfliches Reservoir für immer neue Eingriffe zur Verfügung.
Hier finden Sie qualifizierte Haarchirurgen und Fachärzte in Deutschland.
Infektionen und Blutungen
Nach Anwendung der FUE-Methode entstehen nur sehr selten Infektionen an der (gut durchbluteten) Kopfhaut. In absoluten Ausnahmefällen können 3-4 Monate nach einer Haartransplantation kleine eitrig-pustulöse Entzündungsherde um einzelne Haarbündel (Follikulitis) auftreten, die aber mit Antibiotikasalben gut behandelt werden kann.
Bei der FUT-Methode sind Infektionen im Bereich der Streifenentnahmestelle extrem selten. Oftmals genügt dann eine mehrtägige Antibiotikagabe um die Infektion zu kurieren.
In noch selteneren Fällen können sich Nachblutungen oder ein Hämatom (blauer Fleck) entwickeln, was im Extremfall eine operative Nachbehandlung erforderlich macht.
Menschen mit Gerinnungsstörungen ("Bluter") sollten in jedem Fall den Haarchirurgen informieren. Dieser wird dann nach Rücksprache mit dem Hausarzt entscheiden ob eine Haartransplantation durchgeführt werden kann oder ob das Risiko für Komplikationen zu groß ist.
Narbenbildung
Bei der FUE-Methode verbleiben allenfalls beim Auftreten einer untypischen Pigmentstörung kleinste Unregelmäßigkeiten, die für gewöhnlich nicht auffällig sind.
Bei der Streifenentnahme von Haarwurzeln (FUT-Methode) wird die entstandene Narbe vom Kopfhaar bedeckt - bei jungen Patienten (< 30 Jahre) mit elastischer und kräftiger Kopfhaut kann es in Einzelfällen (veranlagungsbedingt) zu einer sichtbaren Verbreiterung der Narbe am Hinterhaupt kommen.