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Hyperhidrosis Ablauf

Typischer Verlauf der Hyperhidrosis-Behandlung Vor der eigentlichen Behandlung steht immer ein Beratungsgespräch mit dem behandelnden Arzt, der auch eine kurze Voruntersuchung durchführen wird. Gemeinsam wird das dann Verfahren gewählt, welches sich auf die Behandlungsdauer und die medizinische Nachsorge auswirkt. Die grundsätzlichen Teile einer Hyperhidrosis-Behandlung sind:

  • Vorbereitungen
  • Behandlung/ Operation
  • Nachsorge
  • Qualifizierte Ärzte und Kliniken

Vorbereitungen für eine Hyperhidrose-Behandlung

Zuerst sprechen Sie mit dem behandelnden Arzt/Chirurgen und lassen sich von ihm untersuchen. Es ist sinnvoll, dass Körperstellen, an denen die Behandlung vorgenommen werden soll, vollständig rasiert sind. So kann der Arzt sie besser untersuchen. Abhängig vom Verfahren folgen noch weitere vorbereitende Schritte. Die Behandlung mit einem Anti-Transpirant-Stoff beispielswiese erfordert keine weiteren Vorbereitungen. Bei einer Botoxbehandlung wird auf die betroffenen Stellen eine Indikatorlösung aufgetragen, die die Schweißdrüsen farblich markiert. Die Notwendigkeit der Markierung liegt auch bei der operativen Entfernung der Schweißdrüsen vor. Hier werden die Stellen markiert, in denen eine Absaugung durchgeführt werden soll. Wenn sich für die Durchtrennung von Nervenfasern, die endoskopische transthorakale Sympathektomie (ETS), entschieden wird, müssen noch weitere, eingehende Voruntersuchungen vorgenommen werden.

Der Eingriff / die Operation

Wenn die Behandlung mit einem Anti-Transpirant-Wirkstoff durchgeführt wird, dann dauert der Eingriff nur wenige Minuten. Ebenso beanspruchen auch die Botox-Injektionen nicht viel Zeit. Ein wenig aufwändiger ist das Absaugen der Schweißdrüsen. Aber auch hierbei handelt es sich um einen ambulanten Eingriff. Er dauert zwischen 30 und 90 Minuten. Lediglich die Durchtrennung der Nervenfasern ist eine aufwändige Operation. Sie wird unter Vollnarkose durchgeführt und dauert ca. eine Stunde. Von diesem letzt genannten Eingriff abgesehen kann man also sagen, dass die Hyperhidrosis-Behandlung ein relativ unproblematischer und wenig riskanter Eingriff ist. Er ist schnell durchführbar und im Regelfall können Sie bereits am nächsten Tag wieder Ihrer Arbeit nachgehen.

Medizinische Nachsorge bei einer Hyperhidrosis-Behandlung

Wenn Botox-Injektionen gespritzt werden, kann direkt darauf ein leicht schmerzhaftes Brennen auftreten. Deshalb wird besonders bei Eingriffen an Händen und Füßen mit örtlicher Betäubung gearbeitet. Nach einigen Stunden hat sich das Botox an die entsprechenden Nervenfasern gebunden. Die Wirkung hält zwischen 7 und 9 Monaten und danach muss die Injektion wiederholt werden. Nach der Operation zur Entfernung der Schweißdrüsen wird ein Druckverband angelegt. Diesen müssen Sie ein bis zwei Tage tragen und regelmäßig wechseln. Unabhängig vom gewählten Verfahren sollte nach dem Eingriff auf lange Sonnenbäder, den Gang zur Sauna, Sport und andere körperlich anstrengende Aktivitäten möglichst verzichtet werden, um wenig zu schwitzen. Der Körper sollte Schritt für Schritt an die neue Situation gewöhnt werden.