-
HOME
Die medclnicen.de Startseite -
SCHÖNHEITSOPERATIONEN
Ganzkörper Operationen -
ZAHNMEDIZIN
Zahnmedizinische Behandlungen -
DERMATOLOGIE
Dermatologische Behandlungen -
STÄDTEPORTAL
Kliniken in ihrer Umgebung -
ÜBER UNS
Die Medclinicen-Philosophie
Navigation
Mehr zum Thema Hyperhidrosis
Kostenlose Terminanfrage bei einem Arzt in Ihrer Nähe
24h Termin-Hotline
0800 / 66 46 484
Fragen Sie einen Arzt in Ihrer Nähe

Hier können Sie Ihre unverbindliche Anfrage direkt an einen Facharzt in Ihrer Nähe richten
Jetzt unverbindlich Kontakt aufnehmenFragen Sie einen Arzt in Ihrer Nähe

Hier können Sie Ihre unverbindliche Anfrage direkt an einen Facharzt in Ihrer Nähe richten
Jetzt unverbindlich Kontakt aufnehmenTechniken und Methoden zur Behandlung der Hyperhidrosis
Es kommt auf die Art und Intensität des Problems, als der Ausprägung der Hyperhidrosis an, wenn man die richtige Methode zur Behandlung wählen möchte. Auch Ihre körperlichen Voraussetzungen spielen hier eine Rolle. Prinzipiell ist von der Anti-Schweiß-Behandlung bis hin zur operativen Entfernung der Schweißdrüsen vieles möglich. Gemeinsam mit dem behandelnden Arzt finden Sie die für Sie richtige Methode.
- Anti-Schweiß Behandlung
- Botox-Injektionen
- Schweißdrüsenentfernung
- Durchtrennung von Nervenfasern (ETS)
- Hier finden Sie qualifizierte Ärzte und Kliniken
Anti-Schweiß-Behandlung
Es werden entweder starke Anti-Transpirant-Wirkstoffe wie Aluminiumchlorid oder Botulinomtoxin-A verwendet. Das Aluminiumchlorid trägt man außen auf die Schweißdrüsen auf. Es geht dort eine Bindung mit dem in den Schweißkanälen enthaltenen Keratin ein und verstopft so die Flüssigkeitsausgänge. So schwitzt man weniger. Diesen Wirkstoff kann man mit einem Rezept aus der Apotheke bekommen und muss die Behandlung ein bis zweimal in der Woche wiederholen. Mit der Zeit bilden sich die Schweißdrüsen dann auf natürliche Weise zurück.
Botox-Injektionen
Was ist Botox eigentlich? Der genaue Name lautet Botulinumtoxin-A. Es handelt sich um ein in Bakterien vorkommendes Eiweiß und ist ein gefährliches Nervengift, das jedoch gezielt eingesetzt, wahre Wunder vollbringen kann. Zur Behandlung von Hyperhidrosis eingesetzt blockiert es die Nervenzellen, die die Schweißproduktion an den Schweißdrüsen anregen, und reduziert diese somit. Da es nur gezielt auf diese Nervenzellen angewandt wird, kann es das Schwitzen reduzieren, ohne den Fühl- oder Tastsinn zu beeinträchtigen. Nach 6 bis 9 Monaten ist die Wirkung aufgehoben und die Behandlung muss wiederholt werden.
Schweißdrüsenentfernung
Generell kann man sich die Entfernung der Schweißdrüsen dem Fettabsaugen ähnlich vorstellen. Genau wie bei der häufig zum Fettabsaugen verwendeten Tumeszens-Methode wird eine kochsalzähnliche, betäubende Lösung in das betroffene Gewebe gespritzt, um dieses aufzulockern. Man lässt diese dann eine halbe Stunde einwirken und schabt oder saugt schließlich mit einer speziellen Kanüle die Schweißdrüsen ab. Einmal entfernte Drüsen können vom Körper nicht neu gebildet werden, es handelt sich also um eine dauerhafte Methode.
Durchtrennung von Nervenfasern (ETS)
Die Nervenfasen, die die Schweißproduktion in den Drüsen anregen und die entsprechenden Impulse dafür senden, werden bei der endoskopischen transthorakalen Sympathektomie durchtrennt. Entweder durch einen kleinen Schnitt in die Haut oder durch den Zugang mit einem Endoskop werden die entsprechenden Nerven elektrisch blockiert, zertrennt oder geclippt. Der Impuls zur Schweißproduktion kann so nicht weitergegeben werden und man kann Schweißattacken an Händen, Achseln oder Füßen ausschließen. Allerdings führt dies nicht zu einer Reduktion der Gesamtschweißmenge. Unter Umständen kann der Schweiß dann an anderen Körperstellen auftreten. Trotzdem zeigt die ETS sehr gute Erfolge, sollte aber nur bei sehr schweren Fällen von Hyperhidrosis in Betracht gezogen werden, da es ein aufwändiger Eingriff mit Risiken ist.
