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Lidstraffung (Blepharoplastik)

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Lidstraffung Risiken

Die Korrektur des Augenlids ist ein Routine-Eingriff, der sehr häufig und üblicherweise ambulant durchgeführt wird. Zwar sind die Risiken beim Lidstraffen sehr gering, können aber natürlich (wie bei jeder Operation) nicht völlig ausgeschlossen werden.

Die größten Risiken beim Lidstraffen sind:

Größtes Risiko: ein unqualifizierter/ unerfahrener Arzt

Jeder Hausarzt könnte sich theoretisch „Schönheitschirurg“ nennen, denn der Begriff ist in Deutschland nicht geschützt. Deshalb sollten Sie nur einen "Facharzt für plastische Chirurgie" aufsuchen, da dieser 600 Operationen als Assistenzarzt nachweisen muss, bevor er Eingriffe selbst durchführen darf. Um die Lidstraffung Risiken zu minimieren, spielt diese Erfahrung natürlich die größte Rolle!

Behandlungsfehler beim Lidstraffen könnten zu Asymmetrien und/ oder einer Fehlstellung der Unterlidkante nach der Operation führen. Ähnliches gilt für eine schmerzhafte Entzündung der Augenbindehaut oder das Auftreten eines anhaltenden Trockenheitsgefühls nach dem Eingriff.

Im schlimmsten Fall ist die Schließfähigkeit der Augen oder ein „hohläugiges“ Aussehen die Folge eines (verpfuschten) Eingriffs, was in einer Nachfolgeoperation behoben werden muss.


Medikamentenunverträglichkeiten und Allergien

Allergien gegen Medikamente, Pflaster, Salben oder Wasch- und Desinfektionsmittel können bei einer Lidstraffung zu Komplikationen führen. Wenn Ihnen derartige Allergien bekannt sind, sollten Sie Ihren Arzt vor dem Eingriff unbedingt darüber informieren.

Schmerzmittel die Acetylsalicylsäure enthalten (z.B. Aspirin), verdünnen das Blut und verzögern die Blutgerinnung. Verzichten Sie deshalb mindestens zehn Tage vor dem Eingriff auf die Einnahme von Schmerzmitteln dieser Art und sprechen Sie mit Ihrem Arzt über Erkrankungen, bekannte Allergien und alle regelmäßig eingenommenen Medikamente, um das Risiko von Nachblutungen und Schäden am Hautgewebe zu vermeiden.


Entzündungen / Durchblutungsstörungen

Es kann in einzelnen Fällen viele Wochen andauern, bis Rötungen, Schwellungen und Blutergüsse vollständig verschwunden sind. In sehr seltenen Fällen kann es während des Heilungsprozesses auch zu Entzündungen an den Narben kommen. Probleme dieser Art sind beim Lidstraffen aber äußerst selten. Die beste Möglichkeit, um Lidstraffung Risiken zu minimieren ist die Auswahl eines qualifizierten und erfahrenen Chirurgen.


Gerinnungsstörungen bei "Blutern"

Sollten Sie ein so genannter "Bluter" sein oder Medikamente gegen Gerinnungsstörungen nehmen, ist das Lidstraffen nicht grundsätzlich ausgeschlossen. Im Gespräch mit dem Arzt sollte dies aber unbedingt thematisiert werden, um das Risiko von Komplikationen möglichst gering zu halten