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Risiken bei Ohrenkorrektur

 

Die größten Risiken bei einer Ohrenkorrektur sind:

Größtes Risiko: ein unqualifizierter/ unerfahrener Arzt

Jeder Hausarzt könnte sich in Deutschland als "Schönheitschirurg" bezeichnen, da dieser Begriff in Deutschland nicht geschützt ist.

Doch selbst ein "normaler" HNO-Arzt hat nicht automatisch die Qualifikation für eine ästhetische Ohrenoperation. Nur ein "Facharzt für plastische Chirurgie" (evtl. mit Zusatzqualifikation für HNO), muss 600 Operationen als Assistenzarzt nachweisen bevor er Eingriffe selbst durchführen darf - und auf diese Erfahrung des Arztes kommt es an um Risiken zu minimieren.

Qualifizierte Fachärzte und Kliniken finden Sie hier.


Medikamentenunverträglichkeiten und Allergien

Manchmal führen Allergien gegen Medikamente, Pflaster, Salben oder Wasch- und Desinfektionsmittel bei einer Ohrenoperation zu Komplikationen.

Auch Schmerzmittel die Acetylsalicylsäure enthalten, wie Aspirin, verdünnen das Blut und verzögern die Blutgerinnung, was zu Komplikationen führen kann. Sie sollten deshalb mindestens zehn Tage vor dem Eingriff auf die Einnahme von Schmerzmitteln dieser Art verzichten. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über Erkrankungen, bekannte Allergien und alle regelmäßig eingenommenen Medikamente um das Risiko von Nachblutungen und Schäden am Hautgewebe zu vermeiden.


Entzündungen / Durchblutungsstörungen

Rötungen, Schwellungen und Blutergüsse können in seltenen Fällen viele Monate lang sichtbar sein. Auch Entzündungen während des Heilungsprozesses sind in wenigen Fällen möglich. Generell sollten Sie darauf achten die entstandenen Narben in der Heilungsphase keinem direkten UV-Licht (egal ob Sonne oder Solarium) auszusetzen.

Vor allem Raucher sind vom Risiko für Entzündungen und Durchblutungsstörungen durch die gesundheitsschädliche Wirkung des Zigarettenrauchs betroffen. Sie sollten deshalb mindestens zwei Wochen vor der Operation keine Zigarette mehr rauchen.


Hohes Risiko bei Gerinnungsstörungen ("Bluter")

Menschen, die Medikamente gegen Gerinnungsstörungen nehmen oder zu den sogenannten "Blutern" gehören, sollten auf eine Schönheitsoperation in verzichten, die Schnitte ins Haut- und Fettgewebe erfordern. Ansonsten ist das Risiko einfach zu groß. Auftretende Blutungen während der Operation könnten möglicherweise nicht gestillt und damit lebensbedrohlich werden.

Wenn Sie in der Vergangenheit auffällig häufig blaue Flecken hatten oder sich an Schnitt- oder Schürfwunden erinnern deren Blutung sich nicht stoppen ließ, sollten Sie Ihr Blut vor einer Operation auf eine eventuelle Gerinnungsstörung untersuchen lassen. Sprechen Sie mit Ihrem plastischen Chirurgen darüber.