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Was löst übermäßiges Schwitzen aus?

In Deutschland leiden laut einer Untersuchung ca. 1-2% der Menschen unter der Krankheit Hyperhidrose (od. „Hyperhidrosis“). Sie ist der Grund für eine unnatürlich ausgeprägte Schweißüberproduktion.

Die medizinische Ursache für das starke Schwitzen ist bis dato noch nicht vollends geklärt, jedoch kommt eine Störung des vegetativen Nervensystems in Frage, häufig ausgelöst durch hormonelle Veränderungen oder starke psychische Belastungen. Durch diese Beeinträchtigung zieht sich die Muskulatur im Bereich der Schweißdrüsen permanent unkontrolliert zusammen und verursacht so das starke Schwitzen bzw. die allgemeine Schweißüberproduktion.

Eine Schweißdrüsenabsaugung verspricht gute und vor allem nachhaltige Ergebnisse. Die Schweissdrüsenabsaugung ist heutzutage eine Routineeingriff, der in Spezialkliniken täglich durchgeführt wird.

Qualifizierte Ärzte für eine Schweißdrüsenabsaugung finden Sie hier.

Kann eine Schweißdrüsenabsaugung starkes Schwitzen verhindern?

Eine Schweißdrüsenabsaugung kann das natürliche Schwitzen zwar nicht verhindern, da es sich um eine lebenswichtige Funktion des Körpers handelt - aber durch die Schweißdrüsenabsaugung kann sich das übermäßige Schwitzen stark reduzieren lassen.

Um die Anzahl geruchsbildender Bakterien zu verringern, hilft es schon, die Haare im Achselbereich zu entfernen. Mit ungezuckerten Fruchtsäften und Kräutertees kann man den Flüssigkeits- und Mineralstoffhaushalt des Körpers unterstützen und sehr starkem Schwitzen entgegenwirken. Zweimal tägliches Duschen und kunstfaserfreie Kleidung kann die stark ausgeprägte Schweissproduktion ebenso reduzieren. Wirklich dauerhafte Abhilfe schafft allerdings nur eine professionelle Schweißdrüsenabsaugung.

Hier können Sie qualifizierten Ärzten Ihre Fragen zur Schweißdrüsenabsaugung stellen per eMail stellen.

Was wird bei eine Schweißdrüsenabsaugung gemacht?

Die Schweißdrüsenabsaugung ist mit einer Fettabsaugung vergleichbar: wie bei der häufig verwendeten Tumeszens-Methode wird das betroffene Gewebe bei der Schweißdrüsenabsaugung (z.B. die Achselhöhlen) zunächst mit einer kochsalzähnlichen, betäubenden Flüssigkeit aufgelockert; nach einer halbstündigen Einwirkzeit werden die Schweißdrüsen dann mittels einer speziellen Kanüle abgeschabt (sog. Kürrettage) bzw. abgesaugt und entfernt.

Durch eine Schweißdrüsenabsaugung entfernte Schweißdrüsen kann der Körper nicht von selbst wieder bilden. Deshalb ist die Schweißdrüsenabsaugung eine nachhaltige Möglichkeit, um Hyperhidrose zu bekämpfen.

Qualifizierte Ärzte und Kliniken für eine professionelle Schweißdrüsenabsaugung finden Sie hier.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten der Schweißdrüsenabsaugung?

In den meisten Fällen hat eine Schweißdrüsenabsaugung einen rein ästhetischen Charakter. Deshalb sind die Kosten für die Operation und den Klinikaufenthalt in der Regel von der Patientin selbst zu tragen. Dies gilt auch für Zusatzkosten, die durch Nachbehandlungen oder durch etwaige Komplikationen entstehen. 

Bei starkem übermäßigem Schwitzen oder schwerer Hyperhidrose ist die operative Schweißdrüsenentfernung oder Schweißdrüsenabsaugung und insbesondere die Durchtrennung von Nervenfasern (endoskopische transthorakale Sympathektomie, kurz ETS) auch unter medizinischen Gesichtspunkten sinnvoll, dennoch werden die Kosten für die Operation meist nicht von der Krankenkasse übernommen. Klären Sie die Kostenübernahme in jedem Fall - bevor Sie sich einer Schweißdrüsenabsaugung unterziehen.

Fachärzte für eine Schweißdrüsenabsaugung finden Sie hier.

Schweißdrüsenabsaugung - Der Ablauf

Zu Beginn einer Schweißdrüsenabsaugung führt der behandelnde Arzt ein ausführliches Beratungsgespräch mit Ihnen und nimmt eine kurze Untersuchung vor. Behandlungsdauer und medizinische Nachsorge hängen vom gewählten Verfahren ab.

Grundsätzlich gliedert sich eine Schweißdrüsenabsaugung in folgende Schritte:

  • Vorbereitungen

  • Schweißdrüsenabsaugung / Operation

  • Nachsorge

  • Qualifizierte Ärzte und Kliniken